Podiumsdiskussion: Sichere Herkunftsstaaten für Rrom_nja?

Mit der Erklärung Serbiens, Bosnien – Herzwgowinas und Mazedoniens zu sicheren Herkunftsstaaten ist eine erneute Verschärfung des Asylrechts und erneut inDeutschland ein Sondergesetz für Roma geschaffen.

Am Donnerstag, den 25.09.2014 schildern auf der Podiumsdiskussion im Rroma Informations Centrum e.V. Akteur_innen von Rom_nja Selbstorganisationen die Folgen des Gesetzes für Rom_nja in Serbien und Deutschland. Sie diskutieren die rechtlichen bzw. politischen Möglichkeiten gegen dieses diskriminierende Gesetz vorzugehen bzw. die Fluchtgründe von Rom_nja anzuerkennen.

 

Rrom_nja haben kein sicheres Herkunftsland

Heute haben wir uns mit geflüchteten Aktivist_innen und Unterstützer_innen an der Besetzung der Bundesgeschäftsstelle der Grünen beteilligt.  Der Protest gegen die geplante Verschärfung des Asylrechts war solidarisch und läßt sich nicht in „gute und böse Flüchtlinge“ spalten! In einem Gespräch mit den Besetzer_innen äußerte sich die Grünen Vorsitzende Simone Peter  gegen eine Zustimmung seitens der Grünen für die Einordnung Serbiens, Mazedoniens und Bosnien Herzegowinas als sichere Herkunftsstaaten.

Alle bleiben!          http://www.alle-bleiben.info/

Hier einige news zu der Besetzung:

http://www.rbb-online.de/politik/thema/streit-um-fluechtlingsheime/beitraege/fluechtlingsaktivisten-besetzen-parteizentrale-gruene-berlin.html

http://www.taz.de/Protest-gegen-Reform-des-Asylrechts/!146147/

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Frankreich ist Mörderisch

image.tschAktivist_innen der anonyme Rrom_nja Gruppe Amaro Chachipe haben die Maison de France in Berlin sowie das Französische Konsulat in Brüssel anläßlich des brutalen Übergriffs auf den jungen  Rrom Gheorghe, mit einer kritischen Stellungnahme zu Frankreichs „morderischer“ Politik gegen Rrom_nja erleuchtet.

Hier die Erklärung auf Deutsch und weiter unten übersetzt auf Französisch, die wir mit der Bitte um Verbreitung erhalten haben:

Erklärung

Gheorghe, ein 17 jähriger Rroma-Junge, wurde am Freitag, den 13. Juni 2014 in der Paris nahen „Wohnsiedlung der Dichter“ von über 10 bewaffneten Menschen aus der Mitte seiner Familie gewaltsam verschleppt, in einem Keller gefoltert und danach schwer verletzt in einem Einkaufswagen am Rande einer Schnellstraße zurückgelassen.

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